Online-Formular
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Innerhalb von 24 Stunden per E-Mail: Anlagengrösse, KLEIV-Förderung, Eigenverbrauch, Amortisation.
Wenn gewünscht: ein 20-Min Telefonat mit einer Beraterin, ausschliesslich zum vereinbarten Zeitpunkt.
Auf Wunsch leiten wir Ihre Anfrage an 1-3 geprüfte CH-Installateure weiter — Sie entscheiden.
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Wärmepumpe & Solar ordnet die Fakten ein: Was bedeutet das konkret für Schweizer Hauseigentümer? Hier die wichtigsten Punkte, neutral aufbereitet — ohne Verkaufsdruck.
Standardmässige Photovoltaikmodule fangen das Sonnenlicht nur auf einer Seite ein (monofacial). Bifaciale Module besitzen aktive Solarzellen auf Vorder- und Rückseite — die Rückseite nimmt reflektiertes Licht von der Unterlage oder Umgebung auf und produziert zusätzlich Strom. Je nach Standort und Aufbau bedeutet das 5–25 % Mehrertrag pro Modul-Quadratmeter — bei nur 5–10 % höherem Modulpreis. In der Schweiz mit ihren langen Schnee-Wintern entstehen dadurch besonders interessante Anwendungsfälle.
"Albedo" beschreibt das Reflexionsvermögen einer Oberfläche. Trockene Wiese reflektiert rund 15–25 % des Lichts, Asphalt 5–10 %, frischer Schnee aber 70–90 %. In Schweizer Gebirgs- und Höhenlagen mit langer Schneedecke bringt diese Reflexion bei bifacialen Modulen einen Wintervorteil von 15–25 % gegenüber monofacialen. Eine 10 kWp Anlage in Davos kann mit bifacialen Modulen rund 11'500 kWh produzieren — gegenüber 9'500 kWh mit monofacialen Modulen.
Nicht jeder Standort profitiert gleich:
Eher schwach lohnt sich bifacial bei: Standard-Aufdach-Montage mit dunkler Unterlage (Bitumen, dunkles Ziegel) — hier bringt die Rückseite nur 3–5 % Mehrertrag, was die Mehrkosten kaum rechtfertigt.
Vergleich für eine 10 kWp Anlage in Andermatt (1'440 m ü.M.):
Mehrkosten CHF 2'000, Mehrertrag 2'000 kWh / Jahr × 28 Rp = CHF 560 / Jahr. Amortisation der Bifacial-Mehrkosten: 3,6 Jahre. Über 25 Jahre Lebensdauer macht das CHF 14'000 zusätzlichen Wert.
Bifacial-Module variieren stark in Qualität und Bifacialitätsfaktor (= Verhältnis von Rückseiten- zu Vorderseiten-Leistung). Achten Sie auf:
Mit Meyer Burger AG hat die Schweiz einen eigenen Hersteller hochwertiger Bifacial-Module. Die Produktion erfolgt teilweise in Thalheim (DE), Komponenten kommen aus der Schweiz. Auch Solarwatt (DE) und REC (NO/SG) sind in der Schweiz weit verbreitet — alle drei mit Bifacialitätsfaktoren um 80 %. Im Vergleich zu chinesischen Massenprodukten zahlen Sie 15–25 % mehr, erhalten aber spürbar bessere Garantie- und Service-Bedingungen.